Starker Auftakt gegen Bayerns Vize

Raufbolde siegen zum Regionalligastart 49:7 gegen Zweitliga-Reserve aus München

Mit einem bärenstarken Auftritt startete der RFC Bad Reichenhall in die neue Spielzeit 2019/20 der Rugby-Regionalliga. 49:7 hieß es am Ende auf dem Marzoller Sportplatz  gegen die Zweitliga-Reserve des München RFC. „Wir waren heute echt gut drauf. So kann es weitergehen“, freute sich RFC-Aktiv-coach Fabian Weidinger direkt nach dem Schlusspfiff.

Dabei sah es nach zehn Minuten noch so aus, dass am Ende der amtierende Bayerische Vizemeister jubeln könnte und nicht die Gastgeber. Die Münchner legten offensiv los, drängten die Raufbolde in deren Hälfte und schafften den ersten Try samt Erhöhung zur 7:0-Führung. „Der Gegner hat uns auf dem falschen Fuß erwischt. In den ersten 15 Minuten haben wir den Ball nicht gesehen“, so der RFC-Spielertrainer.

Dann aber drehten die Raufbolde auf und zogen bis zur Pause auf 22:7 davon. Fabian Weidinger, Georg Wiesbacher und Lorenzo Spadoni legten die Trys. Mit zwei Erhöhungen und einem Penalty-Kick besorgte Spadoni die weiteren Zähler zur klaren Pausenführung. Die Landeshauptstädter wehrten sich erbittert, doch die Offensive des RFC konnten sie nicht mehr ausbremsen.

Die Partie blieb auch in den zweiten 40 Minuten umkämpft, doch die Raufbolde behielten die Oberhand. Vier weitere Trys waren die Folge: Michael Reinhold, Mathias Gruber, erneut Weidinger und Friedrich Lanzdorf legten das Rugby-Ei in der Endzone ab. Dabei waren gerade die Flügel  der Gäste anfällig. Reinhold legte zuerst über die linke Seite einen Sprint hin und besorgte den nächsten  Versuch. Die Münchner versuchten sich mit einem Penalty-Kick fast von der Mittelinie, der sein Ziel jedoch verfehlte. Im Gegenzug war Mathias Gruber, der  Jüngste im RFC-Kader, über rechts auf und davon und  wurde danach von seinen Teamkollegen zu seinem ersten Try beglückwünscht.  Auch den nächsten beiden Versuchen gingen lange Sprints von Weidinger und Lanzdorf über die rechte Seite voraus. Drei Conversions und einen weiteren Penalty-Kick brachte Spadoni zwischen den Pfosten unter zum klaren 49:7-Sieg der Raufbolde. Einmal schepperte es auch am Aluminium bei einem Erhöhungsversuch von Spadoni – ein seltener „Treffer“ im Rugby.

„Vor allem die jungen Spieler haben es super gemacht. Vor allem im Unterstützungsspiel haben wir den Ball am laufen gehalten. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, lobte Weidinger sein Team. „So deutlich hätte ich mir den Sieg nicht erwartet, denn die können Rugby spielen“, meinte er zum Gegner, der trotz des deutlichen Sieges den Hausherren einiges abverlangt hatte. Auf dem Auftakterfolg werden sich die Raufbolde aber nicht ausruhen.  „Die Standards – Scrums und Line-Outs – waren noch nicht so sauber und auch im Ballhandling gab es noch Unsicherheiten“, analysierte der Aktivcoach noch auf dem Platz. „Die nächsten zwei Wochen werden wir intensiv nutzen, um die Fehler abzustellen.“ Am Samstag, 28. September, steht das erste Auswärtsspiel an. Dann geht es für die Raufbolde zum Aufsteiger VfB Ulm.

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